Airparks Bremen, preiswert parken

Airparks Bremen, preiswert parken

Soeben komme ich aus Andalusien von meiner Geschäftsreise zurück.

Bei dieser Reise  bin ich seit langem Mal wieder ab Bremen geflogen. In der Vorbereitung hat mir meine Kollegin Susanne empfohlen, mein Auto doch bei dem Airparks in Bremen zu parken. Der Beschreibung nach soll das unkompliziert, schnell und preiswert funktionieren.

Mein Hinflug startete am Freitag um 06:05 h und so war ich entsprechend früh in Bremen. Mit der Beschreibung habe ich den Parkplatz recht gut gefunden.  In den Unterlagen und auch am Tor zum Parkplatz war die Telefonnummer einer Taxizentrale angegeben, die ich dann anrief.

Eine freundliche Frauenstimme fragte nach meinem Namen und wie viele mit mir da sind. Ich war zwar alleine, aber in dem Moment fuhr ein weiteres Fahrzeug hinter mein Auto. So sagte ich Ihr, dass wir insgesamt zu dritt sind. Ihre Antwort: Ja dann schicke ich ein großes Taxi.

Dieses große Taxi kam dann auch in wenigen Minuten, schloss das Tor auf und wies uns an, hinein zu fahren. Er folgte mit seinem Taxi. Der Fahrweg zum Parkplatz war übersät mit großen Schlaglöchern, so dass wir alle sehr langsam fuhren.  Beim Parkplatz angekommen war erneut Vorsicht angesagt, weil einige mit ihren Autos in der Zufahrtsstraße neben den Parkbuchten parkten.

Auf der Rückfahrt schimpfte der Taxifahrer darüber mit den Worten: „Wenn die hier parken, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie nachher Kratzer am Wagen haben“. Er fuhr uns dann direkt zu unseren Terminals. Das Ehepaar aus Rostock, was direkt nach mir angekommen war, wollte zum Ryanair-Terminal und wurde dort zuerst abgesetzt. Dann fuhren wir zum Hauptterminal, wo die Air Berlin abflog und ich bin ausgestiegen.

Fünf Tage später, am 2. Mai war ich wieder auf dem Weg zurück in mein Norddeutsches Zuhause.

Auf diesem Heimweg bin ich gestern Nacht um 22:13 h in Bremen gelandet. Um 22:38 h hatte ich meine Reisetasche und rief wieder die Taxizentrale an. Der Taxifahrer hatte mir auf dem Hinweg am Freitag eine Quittung gegeben, die ich zum Glück auch sofort in meiner Geldbörse wieder fand. Nach dieser Quittung mit der Buchungsnummer fragte nämlich die Dame in der Taxizentrale. Als ich alle ihre Fragen richtig beantwortet hatte, sagte sie mir, dass das Taxi gleich kommt.

Mit dieser Information verließ ich das Flughafengebäude. Mein erster Gedanke war, na super, die Frau sagt, dass Taxi kommt gleich. Hier vor dem Eingangsbereich des Flughafens Bremen standen ungefähr dreißig Taxen, woher weiß ich, welches davon wann für mich ist?

Also habe ich die Frau wieder angerufen und bekam die Antwort, da kommt ein VW-Bus, das sehen sie dann schon. Gut, nach ungefähr acht Minuten kam auch ein VW-Bus-Taxi, der an den anderen wartenden Taxen vorbei fuhr und ziemlich genau bei mir halt machte. Er fragte, mit welchem Flieger ich von wo gekommen bin, verlangte die Quittung, packte meine Taschen auf die Ladefläche und fuhr dann mit mir wortlos in die Nacht.

Nach zirka zehn Minuten Fahrzeit hielten wir vor dem Tor des Airparks Bremen. Zu meiner Verwunderung sagte der Fahrer: „Hier müssen Sie jetzt aussteigen und zu Fuß zu Ihrem Auto gehen. Der Chef hat uns verboten auf den Parkplatz zu fahren, weil durch die vielen, großen Schlaglöcher unsere Taxen kaputt gehen.“  Im ersten Moment glaubte ich nicht, was der Mann mir da erzählte. Deshalb fragte ich noch mal nach und sagte ihm, dass mir gesagt wurde, dass ich bis zu meinem Auto gebracht werde. Ja, sagte der Taxifahrer, das ist auch normalerweise so, aber der Chef hat gesagt, bei den vielen Schlaglöchern gehen unsere Taxen kaputt.   Beschweren Sie sich doch beim Airparks Bremen, aber unbedingt per Fax, sonst machen die ja doch nichts.

Es blieb mir nichts anderes übrig, als meine schwer Reisetasche und meinen Rucksack  zu nehmen und mich auf den einige Hunter Meter langen Weg zu meinem Auto zu machen. Die Reisetasche hat zwar Rollen, aber bei den vielen großen Schlaglöchern und den losen Steinen konnte ich sie nicht ziehen. Ich war froh, dass es nicht regnete, dennoch war ich recht müde und wenig begeistert, dass ich nach so einem  langen Tag meine Reisetasche durch das Industriegebiet am Aiparks Bremen schleppen muss.

Am Vormittag war ich noch in meinem Büro in Torrox-Costa und hatte noch einige wichtige Arbeiten zu erledigen. Auf dem Weg zum Flughafen Málaga habe ich mir im Taxi schon überlegt, dass ich nachdem ich auf Mallorca umgestiegen bin, im Flieger nach Bremen hoffentlich ein wenig schlafen kann.  Das mit dem Schlafen hat leider nicht geklappt, dafür habe ich aber eine sehr unterhaltsame Gesprächspartnerin neben mir gehabt. Die Dame, die mich auf dem Flug nach Bremen begleitete, hat ein Haus in der Nähe von Almeria und war auf dem Weg zu Ihrem Haus in Dornumersiel. Das liegt bei uns oben an der Nordsee. Die Dame, zirka 70 Jahre alt, wurde von dem Steward zu ihrem Platz geleitet. Da ich am Gang saß, bin ich aufgestanden und der Steward hat die Dame zu ihrem Fenstersitz geleitet. Er sagte mir, dass die Dame blind ist. Daraufhin habe ich mich ihr als ihr Reisebegleiter vorgestellt und meine Hilfe angeboten. Das war der Beginn einer intensiven, interessanten und abwechslungsreichen Unterhaltung. Selten ist ein Flug so schnell und kurzweilig vergangen.  Daraus leitet sich ab, dass ich meinen geplanten Schlaf nicht bekommen habe.

Um den Bericht positiv zu beenden, sehe ich meine körperliche Ertüchtigung mit dem Gepäckmarsch zum Aiparks-Parkplatz Bremen als aufmunterndes Element, da die frische Luft der Nacht mich für die Heimfahrt frisch und munter gemacht hat.

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