Caminos de Pasion Tag 2

Es ist 06:30 Uhr und mein Wecker erinnert mich daran, dass ich langsam aufstehen muss.
Das war eine kurze Nacht, nachdem wir gestern erst um 1:00 Uhr ins Bett gegangen sind, aber ich freue mich auf diesen neuen Tag und kann endlich was sehen von Andalusien.Hotel Alcazar de la Reina Patio

Also stehe ich auf, mache mich fertig und treffe mich mit den anderen Teilnehmern im Frühstücksraum des Alcazar de la Reina. Das Frühstück hier ist sehr gut. Viel Auswahl an Käse und Wurst, verschiedene Joghurts, Früchte und alle möglichen Getränke stehen zur Verfügung.

Es gibt sogar das typisch andalusische Frühstück:
1 Scheibe Weißbrot getoastet, darauf wird Olivenöl geträufelt und darüber kommt geriebene Tomate. Sehr lecker!!!

Der Speisesaal ist im Untergeschoss, es wäre vielleicht besser gewesen, wenn Sie das Frühstück in dem Patio ohne Pool angeboten hätten, aber so war es auch ok.

Wir laden unsere Koffer in unseren Kleinbus und knipsen noch schnell ein Erinnerungsfoto.
Dann geht es los nach Osuna.Osuna Universitaet
Osuna ist ein kleiner Ort mit ungefähr 18 000 Einwohnern. Hier besichtigen wir eine große Kathedrale, die einiges an hinterlassenen Schätzen zu bieten hat, sowie eine ältere Dame, die dort die spanischen Führungen macht.
Wir hatten einen Reiseleiter, der uns alles auf Englisch übersetzt hat. Hier war sogar das spanische Fernsehen vor Ort, um zu filmen, was wir so in Osuna machen.

Danach schauen wir uns eine Universität aus dem 16.-18. Jahrhundert an. Diese war lange Zeit geschlossen, wurde jedoch 1993 nach einigen Restaurationen wieder eröffnet und steht jetzt ca. 200 Studenten zur Verfügung.
Die Universität hat einen wunderschönen Innenhof, in dem sich die Studenten in Ihrer Freizeit aufhalten. Außerdem hat Sie eine eigene Kathedrale, in der Messen abgehalten werden.

Wir besichtigen ein Kloster in Osuna und danach werden wir durch die Altstadt geführt. Diese bietet viele Herrenhäuser, die durch Ihre Fassade ausdrücken, wie wohlhabend der Hausherr sein muss.

Unser Reiseleiter bKloster 2egleitet uns in das Hotel Palacio Marques de la Gomera.
Nach einer kurzen Führung in die vielen unterschiedlich gestalteten Zimmer (1 Zimmer für Gäste mit Handicap) und den schönen Innenhof, werden wir hier zum Mittagessen eingeladen.
Es war sehr köstlich!!!

Anschließend fahren wir weiter nach Estepa. Hier werden wir durch ein Kloster geführt, aus dem die Nonnen nie an die Außenwelt gelangen. Sie haben keinen Fernseher, kein Radio und kein Telefon. Sie leben nur für sich und Gott.  Da wir etwas später dran waren als geplant, sind wir genau in dem
Moment in der Kathedrale als die Nonnen ein Gebet abhalten.Lucena Ritterspiele
Dies ist zum Einen total faszinierend zum Anderen aber auch sehr angsteinflößend. Sie beten mit tiefer Stimme, den Kopf gesenkt und sitzen hinter einer Gitterwand.
Normalerweise dürfen Sie garkeinen Kontakt zu anderen Menschen haben, daher gehen wir schnell wieder raus und laufen zu einem hohen Aussichtsturm, von dem man einen tollen Blick hat.

Hier werden auch Ritterspiele vollführt und Feste gefeiert.
Am Fuße des Turms liegt noch ein kleines Museum mit kirchlichen Fundstücken und einer Kathedrale die nicHotel Magdalenaht mehr in Betrieb ist.

Wir besichtigen auch hier die Altstadt von Estepa und sehen viele weiß gekalkte Häuser.

Nach dieser Besichtigung fahren wir nach Antequera in das abseits liegende Hotel La Magdalena.
Dieses Hotel ist ein 5* Hotel und liegt auf einem Berg.

Das Zimmer in dem ich eingecheckt habe, ist ein ganz neues sehr moHotel la Magdalena Zimmerdernes Zimmer mit Whirlpool und Erdbeerbeet vor meiner kleinen Terrasse. Jeder der ein Zimmer auf dieser Ebene hat, hat sein eigenes Beet und eine kleine Bank zum Verweilen, auch von der Ausstattung her sind die Zimmer im Untergeschoss alle gleich. Es hat also jeder einen Whirlpool und diese hochwertige Ausstattung wie mein Zimmer.

Wir machen uns schnell frisch und fahren mit dem Bus in die Innenstadt von Antequera zum Abendessen in einer Tapas-Bar. Diese Bar war sehr modern gestaltet und hat auch auf moderne Küche gesetzt. Wir bekommen insgesamt 16 verschiedene Tapas, wovon mir ungefähr 4 geschmeckt haben. Sie waren sehr kreatModerne Tapasiv. Zum Beispiel gab es ein Rotebeeteschaum auf Meerrettich oder einen Minitintenfisch gefüllt mit Tentakeln von diesem.
Aber es kann ja nicht jedem schmecken ;).

Anschließend gehen wir auf die Feria de Antequera. Diese ist aufgemacht wie ein riesiger Kramermarkt, die Kinder laufen in Flamencokleidern umher und es treffen sich hier Jung und Alt.

Die Familien laufen in großen Gruppen zusammen über den Markt und für die Kinder gibt es Fahrgeschäfte und Süßigkeitenstände.Innenstadt von Antequera

Wir fahren nach einer Stunde wieder zurück zum Hotel, da es wieder sehr spät geworden ist und unser Busfahrer Paco seine Zeiten einhalten muss.

Im Hotel angekommen, teste ich noch schnell meinen Whirlpool und lege mich dann um 1:00 Uhr ins Bett.
Ich freue mich auf den nächsten Tag!!

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