Die Route der Sonne und des Weins

Bei etwas Sonnenschein und kleinen weißen Wölkchen am Himmel, fahre ich los um die Sonne und Weinroute zu erkunden. Die Temperatur ist sehr angenehm und die Sicht ist klar, was sehr wichtig ist für meine Landschaftsaufnahmen. 

Die heutige Fahrt auf der Sonnen und Weinroute geht wieder hoch in die Berge. Der höchstgelegene Ort ist Canillas de Albaida und die Landschaftsbilder bis dahin sind einfach atemberaubend. 

Algarrobo Pueblo
Algarrobo Pueblo

 Mein erster Halt ist in Algarrobo. Das kleine bezaubernde Dorf ist wirklich einen Besuch wert. Die ansteigenden und engen Gassen zeugen noch von seiner arabischen Vergangenheit. Bei meinem Spaziergang fallen mir vor allem die eingearbeiteten Nischen an den Häuserfassaden auf, eine alte Tradition die immer noch gepflegt wird. 

Am Ortseingang besuche ich die Wallfahrtskirche und später die Pfarrkirche Iglesia de Santa Ana, die gerade schön herausgeputzt wird für die Semana Santa, die nächste Woche beginnt. 

Die zwei noch gut erhaltenen Wachtürme in Küstennähe auf der Route der Sonnen und des Weins schaue ich mir nur von weiten an. 

Nach einer kurzen Erfrischung geht meine Fahrt weiter in die Berge. Es sind unbeschreiblich schöne Ausblicke die ich auf meiner Weiterfahrt habe. Steile Hänge mit Weinreben ( wo ich mich frage wie diese geerntet werden) und Olivenhaine, saftiges grün an den Hängen und rosa blühende Kirchblüten. 

Sayalonga
Sayalonga

Nun geht meine Fahrt auf der Sonnen und Weinroute weiter nach Competa. Unterwegs fahre ich durch kleine Ortschaften mit viel Flair.

Die Straßen von Competa sind eng und steil. Also mache ich mich zu Fuß auf meine Erkundungsreise. In den Bodegas sehe ich ältere Männer sitzen, sie trinken Kaffee oder auch ein Gläschen Wein. Ich schaue mir noch die Plaza der Gemeindekirche de la Asuncion und den Plaza Almijara im Zentrum des Ortes an. 

Canillas de Albaida
Canillas de Albaida

 Auf der Sonnen und Weinroute ist mein nächster Halt Canillas de Albaida. Die Araber nannten diese Stadt Albaida die Weiße, das kommt daher weil unzählige weiße Blumen in dieser Gegend, auch heute noch blühen. In der oberen Hälfte des Ortes schaue ich mir die Wallfahrtskirche von Santa Ana an. Von hier aus habe ich einen einzigartigen Blick auf die umliegenden Sierras. Im unteren Teil des Dorfes gibt es noch eine weitere Wallfahrtkirche, die von San Anton, die ich mir jetzt noch anschaue. 

Jetzt fahre ich runter Richtung Küste. Von 660 m über NN bis zu 120 m über NN. Ich fahre durch Berge und Schluchten, ist wirklich gigantisch, zumal jetzt noch die Sonne voll vom Himmel scheint, was gut zu meiner Sonnen und Weinroute passt. 

In Torrox angekommen fahre ich auf  der Küstenstraße Richtung Nerja. Nerja ist eine wunderschöne Kleinstadt und liegt idyllisch in dem Tal der Sierra Almijara. Auf der rechten Seite sehe ich hohe Berge und links das Meer mit seinen langen Stränden. Nachdem ich das Auto geparkt habe, gehe ich in Richtung Innenstadt wo ich den Balkon de Europa besuchen will, einen wunderschönen Aussichtspunkt in Nerja. 

Kurz hinter der Stadt, in Richtung Maro, auf der Sonnen und Weinroute, befinden sich die Höhlen von Nerja. Nachdem ich mir eine Eintrittskarte gekauft habe, besichtige ich die Höhle. Sie hat schon ganz grandiose Ausmaße. Von den ca. 5000 m Länge, ist nur ein Viertel für Besucher zugänglich, aber diese sind auf alle Fälle sehenswert. 

Jetzt ist es Zeit für ein leckeres Mittagsmahl. Das Fischgericht schmeckt super lecker. Gut gestärkt, geht meine Fahrt weiter nach Maro, einem idyllischen, verschlafenen Ort ca. 5 km von Nerja entfernt. 

In Maro angekommen mache ich einen Spaziergang durch die kleinen Gassen und besuche die Kirche Iglesia de Nuestra Senora de la Maravillas aus dem 16. Jh. eine kleine aber sehr schöne Kirche. In Maro kann man die Ruhe hören und spüren. 

Nun fahre ich auf meiner Route nach Frigiliana, meinem letzten Halt für heute. Dieser Ort, so sagt man, gehört mit zu den schönsten in Spanien und es ist was dran. Nachdem ich am Ortseingang geparkt habe, gehe ich zu Fuß durch kleine enge Gassen und schmale Durchgänge. Etwas außer Atem komme ich oben an. Von hier aus habe ich einen sagenhaften Blick auf das Tal und die Küste. 

Auf der Fahrt nach Torrox sehe ich das Schild „ Reiten bei Heidi“. Also mache ich mich auf den Weg dorthin. Leider hat Sie schon einen Termin. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 

Voller schöner Eindrücke, zwar etwas müde, fahre ich jetzt bei untergehender Sonne auf der Küstenstraße nach Torrox Costa.

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