Paradores Plasencia und Jarandilla de la Vera besonders herausheben

Paradores Plasencia und Jarandilla de la Vera besonders herausheben

Hallo Frau Ehlers,

jetzt komme ich einmal dazu Ihnen ein paar Bilder unserer Extremadura Reise zu senden.

Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Wir hatten permanent Sonne und Tags zwischen 15-17 Grad. Die Paradores in der Extremadura die wir bereisen durften sind alle sehr altehrwürdig und haben alle Charme. Die Zimmer sind alle schön. Der Zustand der Zimmer mal und mal so. Aber immer im Preis/Leistungsverhältnis gut. Das Frühstück ist über jeden Zweifel erhaben und der Service immer freundlich und hilfsbereit. Die Paradores von Plasencia und von Jarandilla de la Vera möchten wir besonders herausheben. Der Parador von Plasencia ist in einem großen, wunderschönen ehemaligen Kloster untergebracht. In der dazugehörigen Kirche waren jetzt, in der Weihnachtszeit, die Sänften aller Heiligenfiguren und eine Krippenlandschaft aufgebaut. Die ganze Stadt war , wie alle Städte in der Extremadura, sehr geschmackvoll dekoriert. Der Parador von Jarandilla de la Vera liegt wunderschön und auch das Gebäude ist wirklich einzigartig (Das war wohl die Sommerresidenz von Karl dem V bzw. Charlos primero). Der Parador von Trujillo ist auch sehr schön. Allerdings ist hier die gesamte Stadt ein steinernes Monument. Zafra hat uns auch sehr beeindruckt. Eine alte

Parador de Zafra

Festung die wir komplett besichtigen durften.

Insgesamt waren überall wenig Gäste – außer in Plasencia kurz vor Weihnachten. Ich denke viele Menschen wollten die Festtage hier verbringen.

Sehr schön waren auch die Fahrten mit dem Auto durch eine sehr einsame Landschaft über kleine Landstraßen. Dieses Gebiet, das man im Sommer wegen der übergroßen Hitze kaum bereisen kann (das haben uns selbst Andalusier versichert ?) gleicht im Winter beinahe einem Garten Eden. Unter den Oliven- und Eichenbäumen hat sich ein feiner, grüner Flaum aus Gras gebildet und überall sieht man Herden von Kühen, Schafen, Ziegen und natürlich den berühmten „schwarzen Schweinen“ weiden. Dieses hochbeinige Iberico Schwein ist wirklich ein schönes Tier und – ich muss es sagen – außerordentlich lecker. Am besten schmeckt das Fleisch als Schinken (Pata Negra) oder direkt vom Holzkohle Grill. Dazu einen einfachen, kräftigen Roten aus der Gegend und der Abend ist gerettet. Auf der ganzen Reise haben wir nur freundliche Menschen getroffen. Das kann natürlich auch Glück gewesen sein.

Als Fazit möchte ich sagen: wir hatten eine wunderschöne Rundreise. Die Weihnachtszeit in Spanien zu erleben hat sicher seinen Teil dazu beigetragen. Wer das einfache, freundliche und genussvolle Reisen sucht der befindet sich hier genau richtig. Gerne wieder.

Schöne Grüße

Antje Sch. und Axel H. aus Stuttgart

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