Regen in Andalusien

In Andalusien war seit sechs Monaten kein Regen. Durch diesen Mangel an Regen und die große Hitze im Sommer trocknete der Boden stark aus. Alle Spanier und besonders die Bewohner in dem sonnigen Andalusien sehnten sich nach Regen. Diese Sonnengarantie ist für alle Urlauber ja ein Segen, für die einheimische Bevölkerung und besonders für die Landwirtschaft ist es eine schwere Zeit.

Als Anfang der Woche die Nachricht bekannt wurde, dass von der Karibik der Hurrikan Nadine in Richtung Spanien unterwegs ist, war die Sorge besonders um die Ernte groß.

Am Donnerstag, den 27. September war es dann soweit, der starke Regen begann über dem sonnenverwöhnten Andalusien. Extrem war es nördlich von Málaga, in der Region Antequera. Dort, zwischen Antequera und Ronda, fielen in kürzester Zeit 250 Liter Regen vom Himmel. Der starke Regen hat viele Häuser unter Wasser gesetzt und eine Frau ist tödlich verunglückt.

Zum Glück war nicht ganz Andalusien betroffen. An der Costa del Sol und der Costa Tropical gab es nur 50 Liter auf den Quadratmeter und das war, Gott sei Dank, kein Problem. Dieser Regen wurde in Andalusien dringend benötigt. Die Andalusier sagen: „Lieber ein paar Menschen sterben wegen viel Wasser, als alle sterben wegen kein Wasser.“

Jetzt ist der Hurrikan bereits weiter gezogen nach Almeria und Murcia. Dort hat er leider sieben Todesopfer gefordert und eine Autobahn total zerstört. Nun ist Nadine weiter auf dem Weg in Richtung Barcelona und Mallorca. Wir hoffen mit allen die dort sind, dass der Regen und Wind von Nadine nicht mehr so stark sein wird wie in Andalusien.

 

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