Reise nach Andalusien am 17. März 2010, Sonne 20 Grad

Heute um 10:35 h bin ich in Hamburg bei 5 Grad abgeflogen. Wir hatten leichte Verspätung, weil zwei Frauen nicht rechtzeitig an Bord waren. Der Flug war direkt und ruhig. Somit sind wir pünktlich in Malaga gelandet. Erstmalig habe ich den Flughafen durch den am Montag neu eröffneten Terminal 3 verlassen. Super modern, großzügig, mit viel Marmor und durch die große Fensterfront viel Licht und Sonne.

Der freundliche Taxifahrer hat mich am Ausgang erwartet und sofort mein Gepäck zum Taxi gebracht. Er sprach etwas deutsch und hat mir berichtet, dass dieses schöne Wetter erst seit drei Tagen hier ist. Vorher hat es viel geregnet. Auf dem Weg nach Torrox-Costa führt die Autobahn von Malaga aus am Mittelmeer entlang. Die Umgebung und die Berge sind mit saftig grünen Wiesen überzogen. Im Vorbeitfahren sehe ich Ginstersträucher die intensiv gelb blühen. Als ich dem Taxifahrer sage, wie schön es mir gefällt, dass es hier so schön blüht, sagt er mir, dass in seinem Garten bereits die Tomaten reif sind und auch die Erdbeeren. Er erklärt, dass hier an der Costa del Sol die Erdbeeren kleiner sind, dafür aber sehr saftig.  An der Costa de la Luz dagegen sind die Erdbeeren gross, aber nicht so saftig.

Nachdem wir Malaga umfahren haben, zeigt mir der Taxifahrer die Fischaufzuchtsbereiche im Mittelmeer. Er deutet an: Erst kleine und später ganz grosse Fische. Gibt auch Dorade dort. Ist lecker gegrillt mit Knoblauch. Während er mir davon vorschwärmt singnalisiert mir mein Magen: Das letzte was du gegessen hast, war das „Pappbrot“ im Air Berlin-Flieger. Lecker geht anders.

In der Appartement-Anlage Laguna Beach in Torrox-Costa angekommen, bringt mich der nette Taxifahrer zu dem von mir gemieteten Appartment. Die Anlage ist sehr schön gelegen. Grosszügig, mit viel Grün und überalle wunderschön blühenden Blumen. Gleich am Eingang spielt eine Familie Boggia. Ich denke, hier kann ich mich ein paar Tage richtig erholen. Naja, sehen will ich ja auch was von der Gegend.

Kurz den Koffer in das Appartment im Pueblo Amanecer, die Winterkleidung in leichte sommerliche umziehen und ab an die Promenade.

Ob ich wohl noch was zum Essen bekomme? Ist schon fast 16 Uhr. In meinem Appartement lag ein Hinweis, dass an der Promenade nach rechts ein grutes kleines Restaurant direkt am Strand sein soll: Las Palmeras – Die Palmen.

Durch das elektrisch gesicherte Tor auf die Promenade und schon sehe ich das Strandrestaurant. Schön, direkt die F¨sse im Sand ganz nahe am rauschenden Mittelmeer. Der freudnliche Kellner fragt mich auf gebrochenem deutsch nach meinen Wünschen. Essen gibt es noch.  Also Fisch soll hier gut sein. So bestelle ich Seehecht mit Folienkartoffeln und Salat. Kostet 9 €uro.

Die Wartezeit kann ich in der warmen Sonne, bei ganz leichtem, warmen Wind sehr gut aushalten. Jetzt werde ich auch innerlich erst mal ankommen. Beim Blick über das Meer sehe ich am Horizont ein paar Schiffe fahren und fange langsam fast an zu träumen. Schon kommt der Kellner und bringt mir Weißbrot und Ajoli. Eine Art Quark mit viel Knoblauch. So etwas wie einen Gruß aus der Küche. Das schmeckt richtig lecker.  Kurze Zeit später kommt auch schon mein Fisch. Der hat auch ordentlich Knoblauch abbekommen. Sol ja gesund sein. Zum Glück brauche ich ja nicht zu arbeiten und Knoblauch essen hier ja fast alle. Nun gehts los. Mmmh ist richtig lecker und reichlich. Zu meiner Folienkartoffel habe ich nochmal extra Ajoli bekommen. Nach diesem Festmahl noch einen ganz feinen Espresso und alles ist gut.

Jetzt erst mal den Koffer auspacken und nach dem nächsten Supermarkt ausschau halten. Auf der Info im Appartement steht, das hier in Laguna Beach ein kleiner Supermarkt ist. Ist auch gut und deutlich im Lageplan eingezeichnet. Also dann man einkaufen gehen. Der Laden ist zwar klein, hat aber alles was ich brauche und für morgen auch frische Brötchen, falls ich nichts finde, wo ich frühstücken gehen kann.

OK, jetzt habe ich alles. Zurück ins Appartement, Koffer auspacken, Füße hoch, Fernsehen an und den Tag ausklingen lassen.

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