Tropische Früchte für zukünftige Andalusienurlauber

Die Vorbereitungen der Messe waren für Schlosser-Reisen als Veranstalter des Gemeinschaftsstandes Spanien sehr umfangreich, führten dann aber rechtzeitig zum Erfolg. Allerdings gab es ein paar Verzögerungen mit der Anlieferung von Prospekten und den tropischen Früchten aus Andalusien.

Unser Partnerhotel in Torre del Mar, das Hotel Torremar, wollte uns rechtzeitig, mit Unterstützung der Vereinigung der weißen Dörfer in der Axarquía, umfangreiches Infomaterial und kleine Geschenke für die Besucher nach Jever senden.
 
Paket mit Werbematerial Hotel TorremarDie drei Pakete wurden auch eine Woche vor Beginn der Reisemesse in Spanien an uns abgesendet. Bis zur deutschen Grenze konnte der Weg der Pakete auch im Internet verfolgt werden, wo sie sehr schnell angekommen waren. Dann, mit überschreiten der Pakete der deutschen Grenze, verliert sich die Spur, mit dem Ergebnis, dass die Pakete erst am späten Freitagnachmittag bei uns in Jever eingetroffen sind. Nun war die Reisemesse aber schon fast vorbei und ein Nachsenden lohnte sich nicht mehr. Somit haben wir Werbematerial für die nächsten Messen. 

Die Reisemesse Touristik & Caravaning International begann am Mittwoch, den 17. November 2010 in Leipzig. An diesem Tag war in Leipzig der Feiertag Buß- und Bettag, welcher der Messe ein volles Haus bescherte. Viele Besucher aus Nah und Fern nutzten den grauen, regnerischen Tag um von warmen Urlaubsregionen zu träumen und sich für die wichtigste Zeit des Jahres beraten zu lassen.
Wie von der Messeleitung erwartet und von uns Ausstellern auf dem spanischen Gemeinschaftstand erhofft, war der Andrang am ersten Messetag an unserem Stand enorm.
Wir alle hatten an dem Tag fast durchgängig sehr viele Beratungsgespräche zu führen. Gegen späten Nachmittag wurde es dann etwas ruhiger.

Der zweite Tag begann verhalten. Zwar waren immer mal wieder an Spanien interessierte Besucher am Stand, aber insgesamt war es noch recht übersichtlich. Gegen 11 Uhr schwoll der Besuchstrom an und wir hatten wieder alle gut zu tun, um die vielen Beratungswünsche der zukünftigen Spanienurlauber zu erfüllen.

Als wir alle gegen 12 Uhr mit intensiven Beratungsgesprächen beschäftigt waren, klingelte mein Handy und der lang ersehnte Spediteur mit den tropischen Früchten aus Almunecar meldete sich. Nach kurzer Rücksprache fand er auch unseren Messestand in der Halle 5 Stand H 56, allerdings ohne die Früchte.

Auf meine Nachfrage, warum er die Früchte nicht gleich mitgebracht hat, erklärte er mir etwas umständlich, dass die Früchte erst noch abgeladen werden müssen. Vor meinem geistigen Auge war der Mann mit einem LKW mit Laderampe und dazu erforderlichen Hubwagen angerückt und hätte die Früchte frei Stand liefern können. Dem war aber nicht so.

Weitere Nachfragen ergaben, dass sein Kleintransporter weder Laderampe noch Hubwagen  hatte. Das schien mir auch noch nicht so das große Problem zu sein, weil Felipe vom Rathaus Almunecar, der die Früchte gekauft und den Transport bezahlt hat, sagte, dass je Sorte zwei bis drei Körbchen kommen.
Zwei bis drei Körbchen tropischer Früchte ergibt bei vier Sorten maximal zwölf Körbchen, was ja noch übersichtlich ist. Das Abladen kann bei der recht kleinen Menge ja nicht so schwierig sein. Der Fahrer bestand aber darauf, dass wir ihn begleiten.

Also zog ich mir meine warme Jacke über und ging mit Felipe und dem LKW-Fahrer zu seinem Transporter. Dort angekommen, bei starkem Regen und gefühlten drei Grad, öffnete der Fahrer die Türen des Laderaumes und wir trauten unseren Augen kaum. Die mit anderthalb Kubikmeter beladene Palette füllte fast den ganzen Laderaum bis zur Decke aus. Für den Fahrer war das kein Problem, der warf uns eine leere Palette auf den Boden und murmelte, dann wollen wir mal abladen und drückte mir die erste Kiste schon in die Hand.

Wir drei waren ein gutes Team und somit war die Palette recht schnell abgeladen. Einen Hubwagen, der herrenlos in der Nähre stand, hatte der Fahrer auch schon erblickt und los ging es in die Halle. Hier tummelten sich mittlerweile langsam schlendernde Menschenmassen die uns nicht immer sofort den erforderlichen Platz machten. Dennoch gelangten wir zu unserem Stand und schnell waren die beiden anderen Männer aus ihren Anzugjacken geschlüpft und mit der Viererkette war die Palette flugs abgeladen.

Nach kurzer Besprechung fanden wir ideale Varianten um die Menge der tropischen Früchte dekorativ auf unserem Stand darzubieten. Um die tropischen Früchte auch sinnvoll und zur Freude der Besucher einzusetzen, haben wir uns überlegt, dass jeder Besucher, der ernsthaftes Interesse an einer Reise nach Andalusien hat, sich eine Frucht seiner Wahl mitnehmen darf.

Die Besucher hatten die Wahl zwischen einer großen Mango, einer Avocado, einer Papaya oder einer Chirimoya, was bei allen zu großer Begeisterung führte. Mit dem Ergebnis, dass wir am Sonntagabend nur noch wenige Früchte übrig hatten, die wir dann an die Standnachbarn und später an die Kollegen in Jever verteilt haben.

Diese Aktion mit den tropischen Früchten aus Almunecar war rundherum eine gelungene Aktion.

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