Urlaub in Andalusien

Gebucht per Internet über Schlosser-Reisen, Jever . Reise mit Margot W.
2 Personen im DZ, pro Person 1.046,00 Euro   einschl. HP, 5 Tagesausflüge,
Übernachtung im 4*-Hotel Bahia de Almunecar, Flug bis Palma de Mallorca, weiter bis Malaga, Gepäcktransport durchgehend. Transfer ab Flugh. Malaga zum Hotel in Almunecar.

Anreise  3. Mai
Umsteigen in Palma ohne Probleme. Am Flughafen Malaga großes Towuhabohu bei der Ausgabe der Koffer. Wir hatten Glück und bekamen unser Gepäck recht schnell. Ein netter Spanier erwartete uns und brachte uns per Taxi in die Stadt Almunecar, ca.75 km entfernt von Malaga.

Schönes, komfortables Zimmer. Das Hotel günstig gelegen, wenige Minuten Fußweg zum Strand und auch zur Altstadt. Temperatur so um 25 Grad, windig, sehr angenehm.

Natürlich machen wir zuerst einen Besuch am Strand. Zum baden ist das Wasser zu kalt (ca. 18 Grad), das Meer unruhig, der Strand sehr steinig. Also nur für echte Wasser-Ratten !
Kleiner Spaziergang in die Altstadt. Da es ein Sonntag ist,  alles geschlossen. Sehr hübsche Altstadt, kleine enge weiße Gassen, steil und mit vielen Treppen. Hohe alte Bäume, Palmen, Mispeln, unbekannte Baumriesen.

Am Abend erwartet uns ein hervorragendes Buffet!  Alles gibt es: Suppe,  leckere Salate aller Art – Gurken, Tomaten, Mais, Karotten, Rote Rüben – alles was gesund ist. Dann warme Speisen verschiedenster Art: gebratenes, gedünstetes, gekochtes, Fleisch, Fisch, Muscheln und Tintenfisch, Würstchen, Eier – eine riesige Auswahl. Vor allem aber: überaus leckeren feinen Serrano-Schinken, würzige spanische Salami verschiedener Art und Andalusischen Bergkäse! Hmmm!  Und für die Süßhähne noch alle möglichen Süßspeisen und Gebäck! Also – ein Paradies für Feinschmecker und Genießer!!!! Und so ist es an jedem Morgen und jedem Abend. Nur das Brot ist eine Katastrophe! Also halten wir es mit dem Spruch: „in der allergrößten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot!“

Montag, 4.Mai
Nach dem guten Frühstück der erste Spaziergang durch die Altstadt.
Wir sind zwei einsame Wanderer! Die Andalusier leben stressfrei! Nur wer in die Fabrik muss, muss früher los, ansonsten geht vor 10 Uhr keiner aus dem Haus, höchstens mal ein Opa, der zum Bäcker delegiert wurde! 10 Uhr öffnen dann die Geschäfte – bis 12 Uhr! Dann ist erst  mal Siesta! Mittags ist es ja auch so warm, da geht man am besten schlafen. Eine Statistik besagt, dass die meisten Kinder während der Siesta gezeugt wurden!   Nur ein paar Tapas-Bars für die Touristen haben geöffnet, die Spanier essen ja erst ca. 15 Uhr zu Mittag. Für uns heißt das auch: 2 Stündchen aufs Ohr  legen!

Dann, so 16 oder 17 Uhr, öffnen die Geschäfte und die Gaststätten. Dann geht das Leben erst los! Die Gassen sind voller Menschen, die Geschäfte haben Hochkonjunktur, die Familien mit Kind und Kegel sind bis spät am Abend unterwegs. Laut und lebendig geht es zu: wenn sich 3 Spanier unterhalten, denkt man es gibt den härtesten Streit, gleich gibt’s Keile!  Dabei tauscht man nur  temperamentvoll irgendwelche Neuigkeiten aus!

Wir lahmen Deutschland-Pensionäre sind abends meist so geschafft, dass wir uns nach dem großartigen Abendessen und ½ Flasche feinem Rotwein ins Bett trollen! Also, nachdem wir diese andalusische Lebensweise gecheckt haben, machen wir uns nach der Mittagsruhe zur ersten größeren Stadt-Erforschung auf. Viele große Bäume, die Schatten spenden, gibt es in den Straßen. Wir entdecken mitten in der Stadt einen gepflegten Ruinen-Park mit großen steinernen Gruben. Das sind Salz-Gruben, die schon von den Phöniziern um 1000 v.Chr. angelegt wurden! Hier wurde Fisch und Fleisch eingepökelt und haltbar gemacht, so dass es über weite Entfernungen transportiert werden konnte!
Auch einen Vogelpark gibt es in Almunecar mit allerlei exotischem Getier. Auch ein Aquarium mit Meeresgetier.  Wir hatten aber dafür keine Zeit!

Dann also hinan, über steilen Pfad und Treppen bis zur Festung San Michael über der Altstadt. Eine große Burganlage, von den Römern erbaut und um 700 nach Chr. von den Mauren erweitert. Leider war Montag – Schließtag. Also später noch mal hinauf!

Dienstag, 5.Mai
Der erste große Ausflug:  6,30 Uhr holt uns der Bus ab zur Fahrt nach Sevilla!
Im Spanischen wird das Doppel-L nicht gesprochen. Man sag also SEVIJA! Majorka usw.
Lange Busfahrt, vorbei an tausend Hügeln mit Oliven-Plantagen! Ein kleines interessantes Gebirge am Wege, mit Felsen wie in der Sächs. Schweiz!
Bielatal in Andalusien!

SEVILLA – eine wundervolle Stadt. Die Stadtgründung hatte wegen ihrer Lage an einem schiffbaren Fluss schon im Altertum unter Phöniziern, Karthagern ,Römern und schließlich den arabischen Mauren größte Bedeutung. Nach der Eroberung durch die Christen  und unter der Herrschaft der Königin Isabella und König Ferdinand gelangte Sevilla  nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 durch Columbus durch die erbeuteten Goldschätze zu unerhörtem Reichtum! Da die Verbindung zur neuentdeckten Welt zuerst nur  über Sevilla möglich war, wurde sie die bedeutendste Stadt dieser Zeit.

Wir besuchen den von einem arabischen Fürsten erbauten und später als Königssitz  genutzten Palast REALES ALCAZAR. Ein großartiges Gebäudeensemble mit wundervoller Innendekoration und prächtiger Gartenanlage. Dann folgt die Besichtigung der GROßEN KATHEDRALE mit  der  GIRALDA : Die Giralda ist ein im 12.Jahrhundert erbautes Minarett, das später zu einem gewaltigen  Glockenturm umgebaut wurde. Der Name kommt von einer sich drehenden Figur auf dem hohen Turm, der Giralda.
Die riesige Kathedrale in Sevilla ist die größte gotische Kirche der Welt und die drittgrößte Kirche der Welt überhaupt. Sie  ist unbeschreibbar. Sie enthält nicht zu schildernde Kunstschätze! Für mich ist am beeindruckendsten der riesige, 40 m hohe, geschnitzte und vergoldete Hauptaltar, an dem ein Meister mit 1000 Gehilfen 43 Jahre lang gearbeitet hat. Für die Vergoldung diese riesigen Werkes wurden 20 t Gold, das aus dem ersten in Amerika erbeuteten Gold geschmolzen wurde, verwendet!

In der Kathedrale befindet sich das Grabmal des Christoph Columbus.
Um den Leichnam von Columbus gab es jahrzehntelangen Streit, denn auch die Dominikanische Republik besitzt eine Grabstelle, in der Columbus beigesetzt war, bevor er von seiner Familie nach Spanien geholt wurde. Der Streit wurde durch eine
Gen-Analyse und Vergleich mit den Überresten seines Sohnes Hernando entschieden: in Sevilla befinden sich in der Urne tatsächlich 200 g der sterblichen Überreste des Christoph Columbus!

Wir suchen noch den anlässlich der Expo 1992 geschaffenen Park mit den Gebäuden aller spanisch sprechenden Völker auf. 111 Länder waren eingeladen. Das Zentralgebäude ist mit schönen Fliesenbildern mit Darstellungen aus der Geschichte der Städte und Regionen geschmückt.

Man zeigt uns noch die große Tabakfabrik, die in der Geschichte der Carmen eine Rolle spielt und in der jetzt ein Teil einer Universität untergebracht ist. Dann, nach einer kleinen Rundfahrt durch die Stadt sind wir ziemlich geschafft und bei aller Schönheit doch erleichtert, wieder im Bus nach Almunecar zu sitzen.

Mittwoch, 6.Mai
Wir nutzen die kühle Witterung und die Ruhe am Vormittag, spazieren am Strand entlang und steigen auf den Penon del Santo, einen schönen hohen Aussichtshügel mit einem Kreuz obenauf. Von hier hat man einen herrlichen Blick über die Küste und auch auf die Innenstadt, ebenso wie auf das weite Feld der schönen Privatvillen auf den umliegenden Hügeln  und auf die Hotel-Bettenburgen, die etwas entfernt von der Innenstadt sind. Wir haben Glück mit der Auswahl unseres Hotels, wir sind gleich an den interessantesten Stellen! Nach einigem Suchen finden wir auch das Touristen-Büro, das sich  in einem ehrwürdigen Gebäude, im „Palast de Najarra“ befindet, einer im maurischen Stil gebauten Villa mit schönem Garten.
Am Fuße des „Kreuzberges“ ist ein gutes Monument des Fürsten Abd ar Rahman, einer wichtigen Persönlichkeit, über die später noch erzählt wird.
Wir bummeln noch ein bisschen durch die Gassen und sehen Schaufenster an, nach einem leckeren Orangensaft ist dann Zeit für die Siesta.
Am Nachmittag dann wieder Innenstadt-Bummel, Geschäfte ansehen (jeden Tag wird neu dekoriert).Es gibt schicke und moderne Kleidung, doch leider nichts in meiner Größe. Ich hab so viele dicke Spanierinnen gesehen- die kaufen irgend wo anders ein!
Viele Schuhgeschäfte gibt es mit einem großen Angebot an „High-heels“, ich weiß nicht, wie man auf dem holprigen Pflaster damit laufen kann – aber es geht, man sieht das oft! Sehr schöne und elegante Handtaschen sind zu haben, die hab ich mir mit Mühe verkniffen! Pause in einem hübschen Restaurant am Kirch-Platz, schließlich ist schon wieder Zeit fürs Abendessen, dann Füße hoch – Gute Nacht!

Donnerstag, 7.Mai
Busausflug nach Gibraltar. Ein erstaunliches Stück Erde! Eine Halbinsel, bestehend aus einem Felsen, wenig natürlichem Umland und größeren Flächen, die künstlich dem Meer abgerungen wurden und auf denen jetzt große Hochhausbauten stehen!
Die „Straße von Gibraltar“ ist eine Meerenge, an der Atlantik und Mittelmeer aneinander treffen. Es ist die einzige natürliche Verbindung zwischen diesen Meeren.
Auf der einen Seite ist Spanien und die –noch immer-  englische Kron-Kolonie Gibraltar, auf der anderen Seite Afrika (Marokko). Trotz gefährlicher Strömungsverhältnisse wird diese Meerenge täglich von ca. 300 Schiffen durchfahren. Europa und Afrika sind hier nur 14 – 44 km breit.
Im Altertum war diese Meerenge bekannt . Die Uferfelsen auf afrikanischer Seite und der Felsen von Gibraltar galten als die „Säulen des Herkules“, die von dem Titanen Herkules mit seiner gewaltigen Körperkraft auseinandergestemmt wurden. Hier war damals das Ende der Welt, denn die starke obere und stärkere untere Strömung in dieser Meerenge ließ alle durch Menschenkraft oder Segel angetriebenen Schiffe kentern.

Ohne Ausweis kann man nicht auf das englische Gebiet gelangen! Spanien und auch England führen strenge Kontrollen durch. Wer sich nicht ausweisen kann, bleibt draußen!
Unsere Busbesatzung ist natürlich diszipliniert und jeder hat seinen Passeport mit. Also dürfen wir rein und steigen um in einen Kleinbus, mit dem wir hinaufgefahren werden zu einem guten Aussichtspunkt. Der Gipfel ist militärisches Sperrgebiet. Wir haben Glück, es ist klares Wetter und wir können deutlich Afrika und einige weiße Ortschaften erkennen.
Der Felsen ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Zum Teil durch natürliche Verwitterung, zu einem großen Teil aber auch für militärische Anlagen.

Wir besuchen eine der unzähligen Höhlen. In einer riesigen Tropfsteinhöhle werden Konzerte gegeben. In einer der Naturhöhlen hat man Überreste von Vormenschen aus der Zeit der Funde der Vormenschen, die vor 250.000 Jahren auch im  im Neandertal lebten, entdeckt.
Schließlich kommen wir zu der Stelle, an der die Affen zum Gaudi der Touristen ihren Unfug treiben. Diese recht großen, schwanzlosen „Berbermakaken“ sind an Menschen gewöhnt. Sie werden täglich gefüttert, aber sind immer auf der Jagd nach Leckereien von den Touristen. Unserem Busfahrer, den sie natürlich kennen, zupften sie die Erdnüsse aus der Hosentasche und zogen das Taschenfutter heraus, ob auch wirklich alles leer ist!

Diese Affen sind eitle Kerle! Sie betteln und setzen sich in Positur, wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist!
Nach einem Rundgang durch die Haupt-Geschäftsstraße war die Zeit um und die Rückfahrt begann. Gibraltar ist von Touristen überlaufen!

Im Prominenten-Ort Marbella ist Pause. Wir können hier andere eitle Affen: die „Reichen und Schönen“ und ihre Protz-Jachten besichtigen und uns an den Juwelen in den Geschäften berauschen! Für mich ist diese Großkotz-Atmosphäre ein Graus und beeindruckt mich nicht!!! 
Ich habe Durst und will mir am Kiosk ein Wasser kaufen. Gewöhnliches Mineralwasser gibt’s hier nicht! Also kaufe ich für 3,50 Euro eine kleine Dose mit einem Limonadengetränk – das schmeckt so erbärmlich, dass ich es nach dem ersten Schluck hinter einer Parkbank entsorge! Wir sind froh, diese andere Welt wieder zu verlassen!  Almunecar gefällt uns besser!

Freitag, 8.Mai
Es ist wieder ein erholsamer Ruhetag.
Zuerst gehen wir in die Markthalle! Ein großer sauberer Bau mit vielen Ständen. Seltsame Fische, wie ich noch nie zu sehen bekommen habe! Sonderbares Seegetier, auch Schinken, Fleisch und Wurst, alle Arten Früchte. Wir kaufen einige unbekannte Früchte. Sie schmecken gut! Wir besuchen einige der vielen China-Basarläden. Sie haben recht hübsche und praktische Sachen zu sehr günstigen Preisen. Viele Spanier kaufen dort ein.

Ein zweites mal steigen wir hinauf zur Burganlage St. Michael. Diesmal können wir hinein, die Ruinen der ehemaligen Räume und Höfe besichtigen. Auch ein kleines Museum ist da. Zur Zeit werden Ausgrabungen durchgeführt. Kleiner Imbiss in der Tapas-Bar am Rathausplatz. Ich bestelle kleine gegrillte Sardinen! Super lecker! Margot bekommt zu ihrem Bier ein Tapas aus gebratenem Hackfleisch und Brot. Tapas sind kleine Häppchen, die bekommt man in vielen kleinen Restaurants gratis dazu, wenn man Bier bestellt. Dann Siesta. Nachmittags Strandspaziergang in Richtung der Neubauten, Karten geschrieben usw.

Sonnabend, 9.Mai
Großer Ausflug nach GRANADA.
Granada ist eine überwältigende Stadt! Wundervolle große alte Gebäude! Nach einem kleinen Spaziergang wurden wir zur  ALHAMBRA geführt. Die Alhambra (= die Rote, da aus rötlichem, eisenhaltigen  Stein gebaut) ist eines der wichtigsten und bedeutendsten Bauwerke der mittelalterlichen Architektur überhaupt und eine Krone der islamischen Baukunst! Seit 1981 zählt sie zum Weltkulturerbe. Sie war in ihrer Blütezeit  eine ausgedehnte Anlage aus mehreren Palästen und Parks, eine ganze königliche Stadt mit Wohn- und Verwaltungsräumen, Moscheen, Schulen, Bädern Friedhöfen und Gärten. Krönung der Gartenanlagen ist die Generalife.

Schon in ältesten Zeiten befand sich auf dem markanten Hügel über der Stadt eine Burganlage. Bis ins 15.Jahrhundert  befand sich hier die Privatresidenz der Emire. Aus dieser Zeit stammt die äußerst kostbar Innenausgestaltung, entsprechend dem islamischen  Ornamenten- und Schriftensystem, die man nicht beschreiben kann. Es ist wie ein Märchen aus 1000 und einer Nacht. (Ich habe ein Buch mit fabelhaften Fotoaufnahmen gekauft.)

1492 eroberten die christlichen Könige Isabella und Ferdinand Granada als die letzte –Bastion des Islam. Der letzte König der herrschenden Nasriden-Dynastie, Boabdil, musste unter Tränen seinen herrlichen Palast an die Christen übergeben.. (Roman: Der letzte Seufzer des Mauren). Er ging ins Asyl in die Landschaft Alpujarra und später nach Marokko.
Damit war Schluss mit der Herrschaft des Islam und mit dem bisherigen  toleranten Zusammenleben der Religionen. Sofort mussten alle Juden entweder zum katholischen Glauben übertreten oder ganz Spanien und die spanischen Besitzungen  verlassen oder sie  wurden ermordet  KÖNIG KARL V. baute noch einen großartigen Regierungspalast auf dem Gelände der Alhambra, der aber nie genutzt wurde. Schließlich wurde das Gelände mit allen Bauwerken und Gärten dem Verfall überlassen, bis zur Zeit der Romantik im 19.Jahrhundert die Anlage entdeckt und wiedererweckt wurde.

Eine einzige Pracht an Gartenkunst ist die Generalife, die Paark-Anlage innerhalb der Alhambra. Eine Blumenfülle und Sträucher-,Hecken- und Baumarchitektur,  die ihresgleichen sucht! Wundervoll!

Für die Besichtigung der Alhambra braucht man viele Stunden!

Wir sind völlig geschafft von so viel Schönheit und Informationen. Mit letzter Kraft schleppen wir uns noch in die Innenstadt. An dem schönen Marktplatz sind hübsche Restaurants. Wir müssen uns dringend stärken mit einem Capucino und einem semmelartigen Bogadillo! Die Auslagen in den teuren Modegeschäften und der Afro-Basar interessieren uns schon nicht mehr. Schnell noch einen Cafe in einer kleinen Bar, dann sinken wir erschöpft in unsere Bus-Sitze!

In der Nacht ist in Almunecar ein Gewitter!  Mächtiger Sturm! Der nächste Tag bringt schönes, kühles Wetter! Das Meer ist unruhig, hohe Wellen und Gischt!

Sonntag, 10.Mai
Wieder ein erholsamer Ruhetag. Wir meinen, in Spanien, dem erzkatholischen Land, gibt es am Sonntag sicherlich einen interessanten Kirchgang zu beobachten.
Wir machen uns so gegen 11 Uhr auf den Weg zur großen „Ecclesia de Incarnation“.
Wir nehmen uns vor, uns bescheiden und unauffällig im Rücken der Gläubigen aufzuhalten und nicht die Andacht zu stören. Doch welche Überraschung: keine Kirchgänger! Die gläubigen Einwohner ziehen es vor, den Sonntagvormittag zum ausschlafen und für ausgiebiges Frühstück zu verwenden. Anscheinend gibt es keine Sünder in Almunecar! Nur eine alte Frau und ein Opa sitzen betend in den Bänken. So haben wir Ruhe, uns das Innere der Kirche mit schönen Marien-Skulpturen und
Bildern zu betrachten. Von der Verblüffung müssen wir uns in der Tapas-Bar am Rathausplatz erholen. Wohlschmeckenden frisch gepressten Orangensaft gibt es da und für Margot Bier mit Tapas. Dann ist Siesta-Zeit.

Am Nachmittag spazieren wir zum Strand, in dem Papageien-Cafe bekomme ich von dem Gentleman-Kellner den riesigsten, besten Cappucino mit einem Turm aus Schlagsahne  serviert! Margot bestellt Bier – und bekommt ein herrliches Tapas! Viele leckere Garnelen mit Kopf und großen schwarzen Glotzaugen und dazu Oliven!
Margot, die solche Sachen nicht sehen geschweige denn essen kann, würde am liebsten davonrennen! Ich Fresssack erlöse sie aber von dem Schrecken: ich reiße brutal die Köpfe ab und puhle die Garnelen aus ihrer Hülle! Schmeckt herrlich!!!! Eine großartige Leckerei!

Auf dem Rückweg ins Hotel entdecke ich noch im China-Laden  einen schönen schwarzen Rock zu einem sehr günstigen Preis! Da kann ich einfach nicht widerstehen! Der winkt mir zu! Der muss mit!

Montag, 11. Mai
Heute findet der Ausflug „Unbekanntes  Andalusien“ statt.
Es geht in die Sierra Nevada! Die Sierra Nevada ist ein bis 3.500 m hohes Gebirge, das höchste in Spanien! Von November bis Mai liegt Schnee und Wintersport ist möglich, 1996 fanden die alpinen Skiweltmeisterschaften dort statt.

Wir vertrauen unserem Busfahrer Antonio, denn es geht über enge, steile Paßstraßen viele, viele Serpentinen hinauf! Wir sind in der Region Apujarra. An den Berghängen sind malerische weiße kleine Dörfer zu sehen mit eng aneinandergeklebten Häuschen mit Flachdächern. Wir halten an in Pampaneira. Ein hübscher kleiner Ort mit engen, steilen Gassen. Viele schöne Blumen an den Häusern. Es ist warm, doch nicht weit von uns sind die schneebedeckten Gipfel zu sehen. Das Wasser aus dem Dorfbrunnen ist reines Gebirgswasser. Man kann es trinken, es schmeckt gut und frisch.  Die Einwohner fertigen bunte geknüpfte Teppiche und Decken, sehr hübsche Keramik, außerdem gibt es allerhand Touristen-Kitsch zu kaufen.
Viele alte Leute leben in diesen Dörfern. Die Jungen wollen weg, in die Städte! An den Hängen der Sierra Nevada sind bis weit hinauf  große Plantagen mit Mandelbäumen.

Die nächste Station ist das Dörfchen Capileira. Auch hier die engen weißen Gassen. Schöne Ausblicke auf die tiefen Täler und die weißen Gipfel der Berge.

Weiter geht’s zum am höchsten gelegenen Ort an der Sierra Nevada. Trevelez liegt in einem schönen grünen Tal in 1500 m Höhe. Die Attraktion des Ortes ist die große Schinkenfabrik! Hier wird der berühmte, wirklich phantastisch schmeckende würzige Jamon-Serrano-Schinken produziert! In einer riesigen Halle hängen tausende großer Schinken, die in der klaren Bergluft mindestens 24 Monate lang  reifen und trocknen müssen, ehe sie verkauft werden. Es gibt hauptsächlich 2 Sorten Schinken: eine sehr teure Sorte, für den bestimmte schwarze Schweine genommen werden, die ihr Leben lang nur mit Eicheln gemästet werden. Und den Jason-Serrano, von rosa Schweinen, die erst  normales Futter und zuletzt dann Eicheln zu fressen bekommen.
Selbstverständlich  habe ich eingekauft!!! Auch guten Schafs-Bergkäse gibt es.
Natürlich müssen wir an Ort und Stelle probieren:  Bei Pepe Alvarez in Trevelez verspeisen wir für wenig Geld ein großes Bogadillo mit dem guten  Schinken, auch Bier und Kaffee. Alles lecker!

Schließlich müssen wir zurück . Unser Bus schlängelt sich unzählige enge und steile Kurven hinab. An einer Seite tiefe Schluchten, an der anderen Seite  hohes, felsiges schroffes Gebirge. Wir bewundern unseren Busfahrer Antonio! Sehr beeindruckend die unterschiedlichen Gesteinsarten dieses felsigen, schroffen  Gebirges! Zeitweise kommen wir vorbei an Hängen, die herrlich wie Silber oder wie im Mondlicht  leuchten und glänzen! Unsere Reiseleiterin erzählt, dass das Gestein Bleierz enthält und dass hier jetzt stillgelegte Bleierz-Gruben waren.

Die wilde Schönheit der Sierra Nevada hat uns sehr beeindruckt!  Deshalb müssen wir uns bei dem appetitlichen und reichlichen Abendessen in unserem Hotel und „Moralia“, dem guten Rotwein, erholen und dann ab ins Bett!

Dienstag,12.Mai
Erholungstag in Almunecar. Wir spazieren an den Strand. Margot füllt Sand in eine Flasche, als erwünschtes Souvenir für ihre Verwandte. Bummel durchs Städtchen und Rast am dem Rathausplatz. Wir beobachten elegant gekleidete Einwohner, besonders die Damen gehen immer sehr gut angezogen. Auch die Jugendlichen machen sich fein: niemals zerfetzte, schmutzig gefärbte Jeans oder ähnliches. Die Männer niemals in kurzen Hosen, immer gut gekleidet!

Mittwoch,13.Mai
Ausflug nach Cordoba. In alter Zeit siedelten in Cordoba die Römer, dann byzantinische Christen, schließlich die Vandalen, bis Westgoten die Herrschaft eroberten. Also eine Stätte ständiger Kriege! Schließlich wurde es von den Arabern erobert und in kurzer Zeit entwickelte sich die Stadt zur Hauptstadt des islamischen Emirates und wurde eine der bedeutendsten Städte der islamischen Welt. ½ Million Menschen lebten zu dieser Zeit dort.
 Ihre große Zeit hatte Cordoba während der Herrschaft von Abd ar Rahman I.
Mit diesem Herrscher verbindet sich eine besondere Geschichte:  Abd ar Rahman war der Sohn eines hochrangigen  Omajaden-Fürsten in Syrien. Als junger Mensch musste er erleben, wie seine gesamte Verwandtschaft in einem Blutbad durch verfeindete Dynastien hingemetzelt wurde. Als einziger konnte er entkommen. Er floh zunächst zu dem Berberstamm, aus dem seine Mutter stammte, und mit deren Hilfe weiter nach Andalusien, wo er in Almunecar landete. Im islamischen Spanien hatte er viele Unterstützer durch eingewanderte Araber aus Syrien. So konnte er Geld und Macht erreichen und ernannte sich um das Jahr  780 unserer Zeitrechnung schließlich  zum selbständigen Kalifen. Während seiner Herrschaftszeit wurde Cordoba zur größten Stadt in Europa und zum kulturellen Zentrum der Welt. Er wusste, dass innere Auseinandersetzungen  ein Land zugrunde richten kann und so ließ er alle Religionen in seinem Reiche gelten. Dadurch erholte sich die Wirtschaft und das Land blühte auf. In seiner Regierungszeit wurde die Große Moschee in Cordoba erweitert und auf das herrlichste ausgestattet.

Diese Übersicht ist wichtig, um die Geschichte  der Großen Moschee  und Kathedrale in Cordoba zu verstehen.

Wir treffen uns mit unserer ausgezeichneten und  kompetenten Reiseführerin Hemma: Sie hat in Berlin studiert und spricht ausgezeichnetes Deutsch.
Hemma führt uns durch die Große Moschee und die darin befindliche Kathedrale.

Dieses trotz vieler Umbauten unübertroffene Weltwunder kann man nicht beschreiben.
Ich habe dazu eine gute Broschüre gekauft mit hervorragenden Fotos.
Die ehemalige Moschee war mit 23.000 Quadratmetern Fläche die Drittgrößte der damaligen Welt. Sie fasste 30.000 Betende. In ihren gigantischen Hallen steht ein Wald aus mehr als 800 verschiedenen Säulen. Keine 2 sind sich gleich. Alle anders in Höhe, Kapitellen und Material! Darüber befinden sich doppelte Bögen aus rotem und weißem Gestein. Die Verzierungen, besonders des Mihrab – der moslemischen Gebetsnische – sind wunderschöne kufische Schriften, Ornamente und Mosaiken mit symbolischem Inhalt.

Das 40 m  hohe, rechteckige Minarett ist noch vorhanden, es wurde aber bei dem Bau der Kathedrale umbaut und als Glockenturm umgestaltet, es ist aber im Inneren noch vorhanden.

In den späteren Jahren schwächten ständige Konfrontationen zwischen den moslemischen Anführern  das Land.
Als von Europa aus die Kreuzzüge „zur Befreiung des heiligen Landes“ auch Spanien erreichten, siegten die christlichen Eroberer. Zur Zeit der Könige Isabella und Ferdinand wurde die päpstliche und staatliche Inquisition geschaffen, eine Menschenvernichtungs-Instanz großen Stiles. Viele tausend Menschen – konvertierte Christen und Juden und andere Menschen, die aus irgendeinem Grunde als Ketzer angezeigt waren –  wurden nach Folterungen und ohne rechtsgültiges Verfahren verbrannt oder hingerichtet. Erst nach dem Einmarsch Napoleons verlor die Inquisition ihre Macht in Spanien.

Für die Große Moschee in Cordoba hatte die Eroberung durch die Christen schwere Folgen. Der zuständige Bischof verlangte den Abriß der Moschee und den Bau einer christlichen Kathedrale. Da aber ein Abriß dieses riesenhaften Gebäudekomplexes unmöglich war, verfügte er die Umwandlung in eine christliche Kirche und er ließ mitten in die  Moschee eine große Kathedrale hineinbauen, wobei viele der bisherigen Kunstwerke zerstört wurden. Der regierende Kaiser Karl V., der noch ein Jugendlicher war und Cordoba niemals gesehen hatte, gab seine Genehmigung. Doch bei einem späteren Besuch stellte er fest:“ ..Ich wusste nicht, dass es dies war, sonst hätte ich nie erlaubt, das Alte anzurühren, denn ihr macht was es auch anderswo gibt, aber ihr habt zerstört, was einzig auf der Welt war…!“
Der Bürgermeister der Stadt Cordoba hatten  einen Aufruf  erlassen, dass die Handwerker der Stadt  bei Todesstrafe keinesfalls bei der Zerstörung der Großen Moschee mitwirken sollten! Das Ergebnis war, dass er als Aufrührer hingerichtet wurde. Die muslimischen Bewohner wurden aus der Stadt vertrieben.

Auch die große Kathedrale, die sich nun mitten in der Moschee befindet ist ein herrliches Bauwerk mit kostbarer Innenausstattung. Besonders wertvoll die sogenannte „Schatzkammer“, in der kirchliche Ritualgeräte gezeigt werden. Das schönste Stück ist wohl die berühmte, 2,63 Meter hohe vergoldete  Monstranz,  in der eine Reliquie vom Kreuz Jesu aufbewahrt wird. Diese herrliche Monstranz wurde von dem deutschen Künstler Heinrich von Arfe mit Hilfe cordobesischer Silberschmiede geschaffen.

An dem großartigen geschnitzten  Chorgestühl aus Mahagoniholz von der Insel Santa Domingo hat der spanische Künstler Cornejo bis zu seinem 73.Lebensjahr gearbeitet! Die Große Moschee und auch die darin befindliche Kathedrale sind jetzt keine religiösen Stätten, sondern Museen und für jedermann zugänglich. Sie sind von der UNESCO zum INTERNATIONALEN MONUMENT erklärt worden und damit geschützt.

Wir besuchen auch den  Alcazar in  Cordoba – den alten Palast der christlichen  Könige Isabella und Ferdinand, die hier 8 Jahre lang wohnten. Danach wurde der Palast Sitz des Inquisitionsgerichtes und Gefängnis. Die Gebäude umfassen einen wundervollen gepflegten Garten mit alten Bäumen, Blumen und Brunnenanlagen. Nach einem Imbiss in einem hübschen kleinen Restaurant in den Gassen um die Moschee gehen wir noch schnell zur alten Brücke über den Guadalquivir.  Noch vor ein paar Jahren war uns der Guadalquivir nur aus dem Schulatlas bekannt und niemals hätten wir geglaubt, dass wir eines Tages die Möglichkeit haben werden, an seinem Ufer zu stehen und die Schönheit Spaniens zu erleben! Doch nun sind wir von dem Erlebten ganz erschlagen und müssen auf der Rückfahrt erst über alles nachdenken!

Donnerstag, 14. Mai
Erhol-Tag. Wir laufen noch mal zum Strand,. Heftiger Wind und Wellengang! Wir steigen über viele steile Treppen hinauf und suchen das archäologische Museum. Wir fragen einen alten Herrn in einem uns auffallenden schönen Gebäude. Wir erfahren, dass dies ein „Senioren-Treffpunkt“ ist. Solche Treffpunkte für alte Leute gibt es mehrere in der Stadt, hierher können die alten Leutchen jeden Tag kommen, sich unterhalten, Karten spielen usw. und auch besonders preisgünstig essen. Diese Clubs sind auch Anlaufpunkt für allerlei Sorgen und Nöte, die dann von hier aus geregelt werden. Eine gute Sache! Noch weiter oben finden wir das Museum in einem altem zur Burg gehörenden Gemäuer. Es sind Funde aus der Zeit der Phönizier und der Römer ausgestellt.
Anscheinend ist aber Wandertag, denn große Trupps von Schülern annektieren das Museum. Schön, dass sie sich dafür interessieren, aber das spanische Interesse ist doch ziemlich laut. Also machen wir uns wieder davon und halten Siesta. Nachmittags noch ein Spaziergang zum Strand. Eigentlich wollen wir mit dem Bus Linie 1 eine kleine „Stadtrundfahrt“ machen. Doch ein netter Spanier klärt uns auf: wegen Baumaßnahmen kommt kein Bus! Der Bürgermeister hat nicht bedacht, dass jetzt Touristen-Zeit ist!  Einkehr beim Gentleman-Kellner. Auf dem Rückweg schöne Seidentücher in dem kleinen Laden bei einer deutschen Frau gekauft. Leider zu wenige, denn es sind doch schöne Geschenke. Doch am nächsten Tag ist der Laden zu! Zu spät überlegt! Schade!

Freitag,15.Mai
Ausflug in das interessante Städtchen Ronda. Ronda sitzt wie ein Adlernest auf hohen Felsen. Die Stadt wird geteilt durch eine enorme 160 m tiefe Schlucht, auf deren Grund der kleine Fluß Tajo  über große Steinbrocken strudelt. 3 Brücken verbinden die Alt- und die Neustadt, die Neueste stammt aus dem 18.Jahrhundert.
Die Aussicht von der Brücke und von einem Rundweg am oberen Rand der Schlucht ist geradezu beängstigend und es ist glaubhaft, dass in jedem Jahr Selbstmörder ihr Ende in Ronda suchen. Ronda hat sehr schöne Parks und würdige, gepflegte alte Häuser. Wir hatten einen interessanten netten Stadtführer, einen alten feinen Herrn: Diego, der uns sehr humorvoll alles erklärte. Unter anderem dies: früher hatten die Spanier viele Kinder, jetzt haben sie statt dessen in jeder Familie einen Hund!“  Und tatsächlich, überall in Andalusien wimmelt es von Hunden, alles kleine Zitterpinscher oder so in der Art. Sie werden geliebt und gehätschelt, aber die vielen Hundehaufen überall stören niemanden! (außer uns!) Über die gute und  moderne,  aber provozierende Ausmalung der Kirche meinte er: die Malerin war eine junge Frau und der zuständige Kirchenmann schon alt und konnte nicht mehr gut sehen! Als alles fertig war, war es dann zu spät!
In Ronda steht Spaniens älteste Stierkampfarena, die wir besichtigten. 2 x im Jahr finden diese Stierkämpfe noch statt. Die Meinungen dazu sind sehr differenziert. Viele Menschen finden jetzt, dass es unnötige Tierquälerei ist. Da aber da der Spanische König ein großer Anhänger dieses „Sportes“ ist und die getöteten Stiere dann bei einem großen Festessen verspeist werden, sind seine Anhänger natürlich auch dafür, also wird dieses Schlachtefest wohl noch lange weiter bestehen bleiben.

Sonnabend,16. Mai
Es kommen schon Abschiedsgedanken auf. Wir machen  mit 2 verschiedenen Stadtbus-Linien kleine Ausflüge. Einmal in das Hotelviertel in Richtung Herrandura. Hier ist der Strand besser und es gibt hübsche Strandrestaurands, unter anderem  auch die von uns mehrfach besuchte Papagei-Bar (mit den Garnelen!) Zum anderen in das Stadtviertel mit schönen privaten Villen und den großen Luxushotels, die aber weitab vom Zentrum sind. Wir gratulieren uns zu der Wahl unseres Hotels, denn hier geht es uns sehr gut und wir haben nur wenige Schritte bis zum Strand oder in die Altstadt! Wir trinken wieder leckeren frisch gepressten Orangensaft in der kleinen Bar bei unserem Hotel, gleich neben dem Bäcker, wo wir immer unsere Milchbrötchen für unseren Mittagsschmaus mit Käse oder leckerem Schinken holen. Nur Milchbrötchen sind für unsere Zähne zu bewältigen, die anderen sind nach kurzer Zeit wie Holz!
Und schon ist auch der letzte Tag zuende! Schade, schade!

Sonntag,17.Mai
Ein letztes mal dieses herrliche Frühstück! Oh was für harte Zeiten kommen auf uns zu! Alles wieder selbst einkaufen und zurechtmachen!

Wir verabschieden uns von den netten Bekannten aus unserem Hotel und schon steht der Bus für die Fahrt zum Flugplatz bereit.

Adios Spanien! In kurzer Zeit können wir nur noch einen Blick aus der Höhe auf Dich werfen – dann hat uns der Alltag wieder! Aber Radebeul und Dresden sind auch schön!

Irene S., Radebeul – Andalusienurlaub in Almunecar 03.05.09 – 17.05.09

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